Konzeption des Schülersprechtags an der Ursulinenrealschule
Grundidee
Der Schülersprechtag soll:
- SuS und Kollegen Zeit für Gespräche geben.
- für die SuS eine Chance sein, über ihr Lern- und Arbeitsverhalten zu reflektieren und eine Rückmeldung durch die Lehrkraft zu erhalten.
- es den SuS ermöglichen, Probleme, die sie im Klassenverband haben, ansprechen zu können.
- eine kontinuierliche Veranstaltung sein, in der die SuS Ziele für ihre weitere Schullaufbahn formulieren.
- den Kollegen die Chance geben, mit Schülern außerhalb der Unterrichtszeit oder den
Pausen ins Gespräch zu kommen.
Vorbereitung
- Die Klassenlehrer erhalten ca. zwei Wochen vor dem Sprechtag den Infobogen für die SuS, den sie mit den SuS besprechen.
- Die SuS haben den Bogen in ihrem Schülerplaner. Dieser wird kurz besprochen und darauf hingewiesen, dass sie im Vorfeld mit ihren Eltern sprechen sollen.
- Alle Kollegen bekommen eine Terminübersicht, in die sie die Termine mit den SuS eintragen können.
Durchführung
- Pro Halbjahr findet ein Schülersprechtag statt. Möglichst vor dem Elternsprechtag.
- Er gilt für die Jahrgänge 8-10. Die Zehner kommen im zweiten Halbjahr freiwillig!
- Alle Kollegen, die am Sprechtag teilnehmen, befinden sich mit Zeitraum in einer Liste.Für den Sprechtag steht die Zeit von ca. 12.20-14:00 Uhr zur Verfügung.
- Der reguläre Unterricht in der 6. + 7. Stunde fällt an dem Tag für die Sek I (UR) aus.
- Die SuS suchen sich zwei Kollegen, möglichst einen Hauptfachlehrer, einen Nebenfachlehrer, den sie um einen Termin bitten.
- Die Kollegen verteilen die Termine, können auch SuS gezielt ansprechen, dass sie kommen sollen.
- Die SuS füllen das Formular im Schülerplaner aus und bringen es ausgefüllt mit zum Termin.
- Am Ende des Gespräches soll der SuS ein oder mehrere Ziele, die in dem Gespräch vereinbart wurden, auf dem Zettel im Schülerplaner festhalten. Ebenso unterschreibt der Lehrer die Anwesenheit des Schülers.
- Die KL bekommen zur Kontrolle eine Liste, auf der die SuS eintragen, bei welcher Lehrkraft sie einen Termin wahrgenommen haben.
- Der Raumplan wird von Frau Dellmann und Frau Prowe erstellt.
Gleichwertigkeit der Ausbildung
Die Ursulinenrealschule ist in ihren Lernzielen, Einrichtungen und in der Ausbildung ihrer Lehrkräfte den öffentlichen Realschulen gleichgestellt und ermöglicht gleichwertige Abschlüsse. Sie führt in sechs Jahren zur Fachoberschulreife, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ihren Bildungsweg im Beruf oder in berufs- oder studienbezogenen Bildungsgängen der Sekundarstufe II fortzusetzen. Für den Übergang zur gymnasialen Oberstufe in den unterschiedlichen Schulformen benötigt man die Fachoberschulreife mit dem Qualifikationsvermerk.
Es gelten für Schüler wie Eltern die gleichen finanziellen Vergünstigungen wie an öffentlichen Schulen, z.B. Lernmittelfreiheit und Fahrkostenerstattung. Schulgeld wird nicht erhoben. Zu den Rechten einer freien Schule gehört, in der Bildungs- und Erziehungsarbeit eigene Akzente zu setzen, die Lehrkräfte selbst anzustellen, den Schulbetrieb in wesentlichen Bereichen selbständig zu gestalten und die Schüler frei auszuwählen.
Die Ursulinenrealschule ist eine katholische Privatschule, die auch evangelischen Schülerinnen und Schülern sowie allen anderen Schülern offen steht, deren Eltern unsere besonderen Erziehungsziele bejahen. Die Erziehungsarbeit basiert auf dem Evangelium Jesu Christi. Die Teilnahme am jeweiligen Religionsunterricht, an Schulgottesdiensten, am Schulgebet und an Besinnungstagen ist daher integraler Bestandteil unseres Schullebens.
Der Auftrag der Gründerin
Mit vielen engagierten Mitarbeitern versuchen wir, den erzieherischen Auftrag der Gründerin der Ursulinen, Angela Merici, zu erfüllen und unsere Schülerinnen und Schüler zu einem Leben aus dem Glauben zu ermutigen. Für die hl. Angela war jeder einzelne Mensch als Ebenbild Gottes sehr wichtig. In ihrem zweiten Vermächtnis schreibt sie: „Ferner flehe ich euch an, dass ihr alle eure Schutzbefohlenen, jeden einzelnen, im Bewusstsein behaltet und im Sinn und im Herzen eingeprägt habt, nicht nur ihre Namen, sondern auch ihre Herkunft, ihre Veranlagung und all ihr Sein und Leben.“ Hieraus ergibt sich das Leitmotiv unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit:
Wertschätzender und persönlichkeitsfördernder Umgang miteinander
Uns geht es vor allem um menschliche Bildung: Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsvollen, an christlichen Grundwerten orientierten, selbstbewussten und toleranten jungen Menschen erziehen. Zum wertschätzenden Umgang miteinander gehören: Achtung vor der Würde des anderen sowie gegenseitige Akzeptanz aller am Schulleben Beteiligten und ihre Bereitschaft zum persönlichen Gespräch. Auf fachlicher Seite wollen wir den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Wir fördern geistige, musische und praktische Fähigkeiten. Unser Unterricht soll zum Denken und Handeln für sich und das Gemeinwohl befähigen. Staatliche und schulinterne Lehrpläne sowie das Schulgesetz bilden die Grundlage der fachlichen Bildung.
Diese Erziehungs- und Bildungsaufgabe kann die Schule sinnvoll nur in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern wahrnehmen. Deshalb legen wir Wert auf eine aktive Mitarbeit der Eltern.
Die Schülerinnen und Schüler stehen als sich entwickelnde Persönlichkeiten im Mittelpunkt all unserer Bemühungen. Wir wollen sie ihren Möglichkeiten entsprechend fördern, fordern, beraten und begleiten. Dies setzt bei ihnen eine gewisse Lern-, Anstrengungs- und Mitmachbereitschaft voraus.
Das ausführliche und aktuelle Schulprogramm finden Sie hier.
Die Ursulinenrealschule ist eine allgemein bildende, weiterführende Schule der Sekundarstufe I. Sie ist eine staatlich anerkannte und genehmigte Ersatzschule in freier Trägerschaft. Die Ursulinenrealschule ist in ihren Lernzielen, Einrichtungen und in der Ausbildung ihrer Lehrkräfte den öffentlichen Realschulen gleichgestellt und ermöglicht gleichwertige Abschlüsse. Träger der Ursulinenrealschule sowie des Ursulinengymnasiums ist das St.-Ursula-Stift, das in Werl auf eine lange Schultradition zurückblicken kann.
Die Ursulinen kamen 1888 nach Werl und setzten sich zunächst besonders für die höhere Mädchenbildung ein. Seit 1986 besuchen auch Jungen die beiden Ursulinenschulen.
Die Aufgaben des Trägers nimmt der Vorstand des St.-Ursula-Stifts wahr. Vorsitzender im Stiftsvorstand ist der Generalvikar des Erzbistums Paderborn, Herr Alfons Hardt.
Seine Stellvertreterin ist die Oberin des Ursulinenkonvents Werl.
Schulsozialarbeit ist ein Angebot für alle Lernenden der Ursulinenrealschule.
Sie hat die Aufgabe, die Kinder und Jugendlichen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung am Lebensort Schule zu unterstützen und zu begleiten. Dafür stehen wir, Lea Soraru und Sandra Bruske, als Vertrauensperson und Ansprechpartnerin im Schulalltag zur Verfügung.
Lea Soraru

📞 Telefon: 0175/1912207
📧über unser Schulportal
📧 E-Mail:
Sandra Bruske

📞 Telefon: 0151/17658723
📧über unser Schulportal
📧 E-Mail:
Schulsozialarbeit an der Ursulinenschulen umfasst:
Leicht zugängliche Unterstützung, Begleitung und Beratung im Schulalltag..
- …im Rahmen der persönlichen Entwicklung
- …bei schulischen und persönlichen Schwierigkeiten, Belastungen und Sorgen
- …bei Konflikten und Auseinandersetzungen untereinander oder in der Klasse
- …wenn der Wunsch danach besteht persönliche Anliegen zur Sprache zu bringen
Diese Unterstützung ist freiwillig und vertraulich. Die Lernenden können sich jederzeit an mich wenden, wenn sie dies möchten. Sie können sich darauf verlassen, dass ihre Anliegen ernst genommen und vertraulich behandelt werden.
Angebote und Inhalte der Schulsozialarbeit:
- …der persönlichen und sozialen Entwicklung der Lernenden
- …eines wertschätzenden, respektvollen und konfliktfähigen Umgangs der SchülerInnen miteinander
- …der im Leitbild der Schule verankerten Grundsätze, die Schule als Ort des gelebten Glaubens gestalten wollen
Leicht zugängliche Begleitung und Unterstützung für Eltern und Erziehungsberechtigte und Kooperation mit Eltern und Erziehungsberechtigten:
- Ansprechbarkeit bei schulischen und familiären Schwierigkeiten
- Unterstützung, Beratung und Vermittlung, wenn Informationen zu außerschulischen Beratungs- und Unterstützungsangeboten benötigt werden anlässlich von schulischen und/oder familiären Schwierigkeiten
- Umsetzung von Elternthemenabenden zu gewünschten Themen
Ansprechbarkeit für und Kooperation mit Lehrkräften um gemeinsam gute Lern- und Entwicklungsbedingungen für die Lernenden sowohl individuell als auch im Klassenverband am Lebensort Schule zu gestalten.
Weitere Inhalte der Schulsozialarbeit gestalten den Schulalltag der Kinder und Jugendlichen mit und sollen dazu beitragen, dass Schulsozialarbeit vertraut und präsent im Alltag ist. Schulsozialarbeit möchte sie auf ihrem Entwicklungsweg am Lebensort Schule begleiten:
- Begleitung der Einführungstage
- Sozialkompetenztraining
- Teilnahme an Ausflügen, Sporttagen und Klassen-/Stufenfahrten
- Teilnahme an schüler-/schulbezogenen Konferenzen
- Mitarbeit im Team Schulpastoral
- Vernetzung mit kommunalen und pastoralen Angeboten
Schulsozialarbeit hat auch die Aufgabe, über außerschulische Unterstützungs- und Hilfsangebote für Lernende und Erziehungsberechtigte in verschiedenen und auch akuten Problemlagen zu informieren. Daher an dieser Stelle eine Übersicht möglicher Anlaufstellen:
(Auswahl wichtiger Anlaufstellen)
- Nummer gegen Kummer: 116111 – www.nummergegenkummer.de
- Telefonseelsorge: 0800/1110111 oder 0800/1110222 – www.telefonseelsorge.de
- Caritas Online-Beratung: www.caritas.de/onlineberatung
-
U25-Online-Suizidprävention: www.u25-deutschland.de
-
LWL-Universitätsklinik Hamm: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik:
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