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Nach rund drei Monaten voller Planung, Pflege und gemeinsamer Arbeit war es am 7. Juli endlich so weit: Der NW Diff II-Kurs des Ursulinengymnasiums Werl erntete sein selbst angelegtes Hochbeet im Rahmen des Wettbewerbs „Beet Battle – Wer erntet die beste Mahlzeit?“. Die Pflanzen wurden aus dem Beet genommen, sortiert und gewogen. Das Ergebnis: 8,93 Kilogramm Biomasse. Dazu zählen neben dem Gemüse auch Blätter und weiteres oberirdisches Pflanzenmaterial – jedoch keine Wurzeln.


Seit dem Frühjahr hatten die Schülerinnen und Schüler ihr Beet mit großer Sorgfalt gepflegt. Gepflanzt wurden Petersilie, Kohlrabi, Zuckermais, Erbsen, Salat, Radieschen und Tomaten. Die Auswahl der Pflanzen, die Planung des Hochbeetes sowie der Bau und die Installation einer eigenen Bewässerungsanlage wurden vollständig von den Jugendlichen übernommen. Auch die regelmäßige Pflege gehörte zum Projekt: Gegossen wurde über Monate hinweg im Wechsel alle ein bis zwei Tage, zusätzlich wurde das Beet gedüngt. 
Der Wettbewerb ist dabei weit mehr als ein reiner Erntevergleich. Neben dem Gewicht der Biomasse bewertet die Jury auch die Vielfalt der Pflanzen, die Förderung der Biodiversität sowie die Kreativität der Anbaumethode.
Als besonders wertvoll empfanden die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung, die ihnen während des Projekts übertragen wurde. Das Beet musste regelmäßig gepflegt werden – auch außerhalb der Unterrichtszeiten. Die Jugendlichen organisierten eigenständig Gießdienste, erinnerten sich gegenseitig an ihre Aufgaben und lernten, dass gemeinsamer Erfolg nur möglich ist, wenn sich alle aufeinander verlassen können.
Eine wichtige Erkenntnis war zudem die Frage, die im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht: Wie viel Nahrung lässt sich auf nur einem Quadratmeter Anbaufläche erzeugen? Durch die eigene Arbeit wurde deutlich, wie wertvoll landwirtschaftlich genutzte Flächen sind und wie viel Planung, Pflege und Fachwissen hinter unserer täglichen Ernährung stecken.
Auch wenn der Ertrag durch Fraßschäden geringer ausfiel als erhofft und nur wenig Gemüse für die Weiterverarbeitung übrigblieb, überwog die Freude über das selbst Erreichte. Das geerntete Gemüse nahmen die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause. Selbst das angefressene Gemüse fand noch Verwendung – sehr zur Freude einiger Kaninchen, die sich über frisches Biogemüse freuen durften.
Ein herzlicher Dank gilt Bayer, LifeHub Monheim, CEPLAS und INVITE für die gelungene Organisation des Wettbewerbs sowie für die finanzielle Unterstützung, die dieses praxisnahe Projekt ermöglicht hat.
Für eine erneute Teilnahme würden die Schülerinnen und Schüler noch mehr Zeit in die Beetpflege investieren, gezielter düngen und das Beet besser vor tierischen Besuchern schützen. Unabhängig vom Abschneiden bei der Siegerehrung steht schon jetzt fest: Das Beet Battle hat Wissen aus dem Unterricht greifbar gemacht, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein gefördert – und vor allem großen Spaß gemacht. Den gemeinsamen Abschluss feiern die Schülerinnen und Schüler im kommenden Schuljahr nach der Siegerehrung bei einem Besuch in einer Werler Eisdiele.

25 Juni
EF: Compassion Praktikum
Datum 25.06.2026 - 15.07.2026

16 Juli
EF: Compassion-Nachbereitung
16.07.2026 07:45 - 09:15

16 Juli
EF: BO-Workshop (Entscheidungskompetenz)
16.07.2026 09:30 - 13:00

17 Juli
Zeugnisausgabe
17.07.2026

20 Juli
Sommerferien
20.07.2026 - 01.09.2026

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