Mit Schaufel, Saatgut und jeder Menge Teamgeist nimmt der NW Diff II Kurs des Ursulinengymnasiums Werl in diesem Jahr am Wettbewerb „Beet Battle – Wer erntet die beste Mahlzeit?“ teil.
Ziel des Wettbewerbs ist es, auf nur einem Quadratmeter Beet reale Anbaubedingungen zu simulieren und herauszufinden, wie durch clevere Planung, geeignete Pflanzenkombinationen und nachhaltige Pflege möglichst hohe Erträge erzielt werden können.
Ausrichter des Wettbewerbs sind Bayer, der LifeHub Monheim, CEPLAS sowie INVITE. Gemeinsam möchten die Organisationen Schülerinnen und Schüler für die Themen Klimaschutz, Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft sensibilisieren.
Die Teilnahme des Kurses entstand direkt aus dem Unterricht heraus. Im Fach NW Diff II beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Themenbereich „Terrestrische Ökosysteme und ihre Zusammenhänge“. Anschließend wurden Aufbau, Eigenschaften und Bedeutung des Bodens genauer untersucht. Dabei wurde schnell deutlich, wie entscheidend Bodenqualität, Wasserhaushalt und Biodiversität für eine nachhaltige Landwirtschaft sind. Aus der theoretischen Arbeit entwickelte sich schließlich die Idee, das Gelernte praktisch anzuwenden – und so fiel die Entscheidung zur Teilnahme am Beet Battle.
Besonders stolz kann der Kurs darauf sein, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Projekt eigenständig geplant und umgesetzt haben. Sowohl der Bau des Beetes als auch die Planung und Installation der Bewässerungsanlage wurden selbstständig entwickelt. Auch die Auswahl und Bepflanzung der verschiedenen Nutzpflanzen erfolgte in Eigenregie. Dabei achtete das Team darauf, unterschiedliche Pflanzenarten sinnvoll miteinander zu kombinieren und nachhaltige Anbaumethoden einzusetzen.
Der Wettbewerb stellt die Teilnehmenden vor spannende Herausforderungen: Auf begrenzter Fläche und mit einem festen Budget von 150 Euro sollen verschiedene Pflanzenkategorien wie Kohlenhydrat-, Protein- und Fettpflanzen sowie sogenannte „Nasch-Pflanzen“ angebaut werden. Bewertet werden unter anderem Ertrag, Vielfalt, Biodiversität und die Kreativität der Anbaumethode.
Bis spätestens zum 17. Juli wird geerntet, gewogen und dokumentiert. Anschließend werden die Ergebnisse ausgewertet und beim großen Abschlussevent des Wettbewerbs im September präsentiert.
Für die Schülerinnen und Schüler des UG Werl steht jedoch nicht nur der Wettbewerbsgedanke im Mittelpunkt. Vielmehr bietet das Projekt die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge praktisch zu erleben und Verantwortung für nachhaltigen Pflanzenbau zu übernehmen. Gleichzeitig lernen sie, wie wichtig Planung, Pflege und Teamarbeit für erfolgreiche Landwirtschaft sind.